7. Meinen Zweck nicht finden

Hallo,

Das Cafe am Rande der Welt.

Wir sollen den Sinn unserer Existenz suchen. 

Uns nicht von Ablenkungen der Welt verführen lassen, sondern ihrer bewusstwerden und Möglichkeiten unserem Sinn näher zu kommen anstreben. 

Neue Erfahrungen, Menschen, Orte, so viele Dinge können dazu führen.

Nach dem beendigen dieses Buches hat man ein Gefühl der Entspannung, ein Hoffnungsschimmer, etwas zum Anstreben. Ja auch ich kann meinen Zweck finden! 

Tja dieses Gefühl hat bei mir genau zwei Sekunden angedauert und dann kamen mir folgende Gedanken:

Die Kombination meiner Gedanken von meinem letzten Buch, welches den Vormarsch der künstlichen Intelligenz prognostiziert, die uns dann aus der Arbeitswelt verdrängen. Und meiner hoffnungsvollen Dummheit, dass uns genau das zu einem idyllischen Postkapitalismus des Geldes führen wird, wo wir frei von dem Marathon nach Geld sind. Und natürlich meinem Angstgefühl, dass mich anschreit: WAS MACHEN WIR DANN WENN ES KEINE ABLENKUNG GIBT. 

  1. Kein Grund mich anzuschreien. 2. Ablenkung wovon. 

Wäre das nicht ein ideales Szenario, in dem wir alle den Fragen des Cafe am Rande der Welt nachgehen könnten? Nun folgendes Dilemma, dass sich in meinem Kopf abspielt: nicht nur durch künstliche Intelligenz, aber vor allem durch sie, wird unsere Welt immer uniformer. Natürlich Artefakte der alten Vielfältigkeit sind noch da (Gebäude, Kunst, Essen), doch schaffen wir neue? Ist die „Kultur“, die wir im 21.Jahrhundert  schaffen vielfältig oder ist sie durch den Zugang zu Social Media und nahezu durchgehend westlichen Ideologien zu einer großen Masse des Gleichen geworden, die sich in unwichtigen Details unterscheidet und wegen denen wir uns immer wieder streiten. Wie sollen wir in einer uniformen Welt auf andere Einflüsse stoßen, wie sollen wir hier unseren Zweck finden? 

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